Lustige E-Mails

Folgende E-Mail hat mich gestern erreicht:

Sehr geehrter Herr Siemers,

Ich habe eine Frage betrefflich Ihrer Homepage www.internetmarketing-news.de, ist es möglich bei Ihnen News über eine Firma zu veröffentlichen, beispielsweise Umfrageergebnisse oder ähnliches? Wie würde das dann ablaufen? Welche Kosten würden enstehen, wenn überhaupt?

Und haben Sie eine ungefähre Zahl der täglichen/monatlichen Besucher der Homepage?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen und mit Hoffnung auf baldige Antwort,

mit freundlichen Grüßen,
xyz

Absender war eine Google Mail-Adresse. Außerdem ist zu dem Namen in Google nichts zu finden. Was für mich mal schwer dafür spricht, dass die Person frei erfunden ist. Insofern viel meine Antwort dann so aus:

Hallo Frau xyz,

oder wie auch immer sie wirklich heißen. Fast jeder ist käuflich, da
möchte ich mich selber auch ungerne ausschließen. Für 100.000 Euro
schreibe ich gerne was ihnen so gefällt …

Mfg
Johannes Siemers

Ihre Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr Siemers,

das waren lediglich einige Fragen, mit denen ich Sie sicher nicht angreifen
wollte.
Wie Sie vielleicht wissen gibt es einige Seiten, auf denen so etwas möglich
ist, vielleicht sollten Sie auf Ihrer deutlicher machen, dass diese nicht
dazu zählt!!!!
Außerdem würde ich Ihnen gerne einen freundlicheren Ton Ihren Mitmenschen
gegenüber ans Herz legen!!

Mit freundlichen Grüßen,

xyz

Zweifellos gibt es Seiten die für den richtigen Preis schreiben was gewünscht ist. Da nehm ich mich ja auch nicht aus … das Angebot steht: 100.000,- Euro …

Zensur beim Handelsblatt

Das Handelsblatt hat einen Blogbeitrag in einem der Handelsblattblogs zur aktuellen Finanzkrise gelöscht. Im wesentlichem ging es darum, wie sicher das Geld bei den deutschen Banken ist.

Hätte nicht gedacht, dass ich mal auf einen Beitrag von Don Alphonso verlinken würde … aber Details dazu gibt es bei ihm. Unter anderem auch ein Versuch die Löschung zu rechtfertigen. Nach einiger Aufregung in Blogs ist der Beitrag jetzt vom Handelsblatt “zur Dokumentation” als Kommentar zum Blogschließungsartikel wieder online gestellt.

Damit ist das Handelsblatt für mich gestorben. Ein Käseblättchen mehr das mein Vertrauen nicht verdient hat …